Der MANN – Gedicht incl. Video

 

Das Video zu dem Gedicht gibt es HIER

Geboren wird, er lieb und fein,
und muss dann gleich ein Macho sein.
Die Manneskraft muss gleich heraus,
drum schreit er laut im Krankenhaus.

Die Mutter denkt, „oh Gott ein Sohn“,
sie hat’s geahnt, man hört ihn schon.
Er wächst heran ganz ohne Sorgen,
im Elternhaus ist er geborgen.

So zieh’n die Jahre schnell ins Land,
und Sohnemann hat bald erkannt:
„Mama ist fort“,… drum ist er schlau,
er sucht sich einfach eine Frau.

Den Himmel hat er ihr versprochen,
doch übrig bleibt nur: Putzen….Kochen.
Der Mann verdient ja wohl das Geld,
und das ist, was ja wirklich zählt.

Im Grunde ist er ja bescheiden,
versüßt sich dann das Arbeitsleiden,
in dem er pflegt, und zwar genau,
zuerst das Auto,… dann die Frau.

Auch Fußball und das Kneipenleben,
kann dem Mann so vieles geben.
Im Schuld zuweisen ist er Meister,
beim Lügen wird er immer dreister.

Drum ihr Frau´n: „Bleibt bloß alleine,
denn Männer sind und bleiben Schweine…“

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