Guter Rutsch – „Jüdisches“ in der deutschen Sprache

Veröffentlicht: 15. April 2010 in Unterhaltung, Wissen, wissenswert, Witziges

„Es zieht wie
Hechtsuppe“

Die
sprichwörtliche Hechtsuppe hat ihren Ursprung in der jiddischen Sprache und ist
streng genommen gar kein kulinarisches Sprichwort. „Hech“ bedeutet
„wie“ und „supha“ heißt „Sturm“. Mit anderen
Worten, es zieht „wie ein Sturm“. Allerdings müssen Fischsuppen auch
lange ziehen, sodass es doch eine Verbindung zum Essbaren gibt.

Sich zum Neuen Jahr „einen guten
Rutsch“ wünschen:

Der Ausspruch hat seinen Ursprung in den Wünschen zum jüdischen Neujahrsfest
Rosch haSchana (hebr: Kopf des Jahres) zu dem sich jiddisch sprechende Juden
ein „Gut Rosch“ wünschen. Der aus dem hebräischen stammende Begriff
wurde dann durch deutsche Worte „überdeckt“, ähnlich wie bei
„Hals- und Beinbruch“, das aus dem jiddischen Segenswunsch „Hasloche
un Broche“ (hebr. haslacha we bracha“ – Glück und
Segen) entstanden ist.

Weitere: (siehe nächste Seite)

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